Freitag, 30. Juli 2010

Arbeitsagentur hebt Sperrzeitbescheid auf

Nach kanpp 3 Monaten hebt die Bundesagentur für Arbeit den Sperrzeitbescheid wegen angeblichen Fehlens bei einer Fortbildungsmaßnahme  im Widerspruchsverfahren auf. Es war ein ziemliches Stück Arbeit. Die Einrichtung, die die angeblichen Fehlzeiten gemeldet hatte, hatte zuletzt für die gleiche Zeit noch mehr Fehltage behauptet als bei ihrer ursprünglichen Meldung.

Mein Rat an alle Arbeitslose  in Weiterbildungsmaßnahmen: 

Führen Sie penibel Buch, wann Sie bei wem wie lange welchen Unterricht - Theorie oder praktisch - hatten.

Sie sind sonst dem Amt und den - zum Teil willkürlichen - Behauptungen der Weiterbildungseinrichtung hilflos ausgeliefert. 

Mittwoch, 28. Juli 2010

Schilda ist auch in Weinheim

Stadt mietet für das Sozial- und Jugendamt Räume an und verpflichtet sich aus Versehen zur Sanierung des Gebäudes anstatt zur Renovierung  der angemieteten rund 80 qm bei Auszug, weil der Vertrag blind unterschrieben wurde.


Unnötig verursachte Kosten zu Lasten öffentlicher Kassen: rund 85.000 Euro. Der Steuerzahler hat´s ja!

Quelle: http://www.wnoz.de/index.php?kat=115&redaktion=27&artikel=109517953&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter
 

Tüpfelchen auf dem " i " oder Sahnehäubchen

Eigenhändig gebackener Käsekuchen von Mandant - lecker !!!!!!!!

Freitag, 23. Juli 2010

Aufreger am Freitagmittag

Die Gothaer Versicherung beschäftigt sich nun schon seit 3,5 Monaten mit einer Unfallregulierung, obwohl ihr VN einen geparkten PKW sauber zerlegt hat, Verursachung und Verschulden also eindeutig sind. Nachdem die Bemühungen der Werkstatt, eine Reparaturkostenübernahme zu erhalten ohne Erfolg geblieben war, schaltete der Mandant nach 5 Wochen mich ein. Ergebnis: Kostenzusage am 26.05.2010, Reparaturbeginn am 26.05. Heute fragt das "Kompetenzzentrum" Stuttgart, warum die Reparatur erst am 26.05. begonnen hat.

Können die Kompetenzler lesen und denken? Tun sie es gelegentlich? Wenn das Geld nicht am Donnerstag der kommenden Woche da ist, gibt es halt die ersehnte Klage!

Donnerstag, 15. Juli 2010

Zufriedener Mandant

Anruf eines Mandanten, der gerade meinen aktuellen  Schriftsatz im Prozeß gegen seinen früheren Steuerberater gelesen hatte. Es sei ihm ein Bedürfnis, mir zu sagen, was für ein super Schriftsatz das sei.

Auch ich freue mich, wenn der Mandant meinen Einsatz nicht für selbstverständlich hält und seine Anerkennung

ausdrückt. Da macht die Arbeit gleich doppelt Spaß. Gerne wieder :-))

Schönheitsreparaturen in Eigenregie

Klauseln in Mietverträgen, die die Schönheitsreparaturen dem Mieter auferlegen, dürfen nicht verbieten, diese  in Eigenregie vorzunehmen. Eine fachgerechte Arbeit mittlerer Art und Güte erfordert nicht zwingend die Beauftragung  einer Fachfirma.

BGH, Urteil vom 09.06.10, Az. VIII ZR 294/09

Bagatellkündigung ist unverhältnismäßig

Das Bundesarbeitsgericht hat die fristlose Kündigung wegen 1,30 Euro für unverhältnismäßig und damit für unwirksam erklärt. Es hätte eine Abmahnung als milderes Mittel vorausgehen müssen. Das Gericht war der Auffassung, daß die Mitarbeiterin über 30 Jahre beanstandungsfrei gearbeitet habe und deshalb die vergleichsweise geringe wirtschaftliche Schädigung des Arbeitgebers nicht zu einem völligen Verlust des Vertrauens führen konnte.

BAG, Urteil vom 10.06.2010, Az. 2 AZR 541/09 ( sog. Emmely-Fall )

Es ist zu begrüßen, daß das oberste Arbeitsgericht klare Vorgaben gemacht hat und zu hoffen, daß den Untergerichten nachträglich noch die dunkelrote Schamröte in die Gesichter steigt ob ihrer menschenverachtenden Rechtsanwendungen.