Aus dem Alltag einer Rechtsanwältin - von Sinn, Unsinn und Wahnsinn im Dienste der Justitia -
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Zentrale Vollstreckungsgerichte ab dem 01.10.2013
Zum 1. Januar 2013 werden zentrale Vollstreckungsgerichte in allen 16 Bundesländern eingerichtet.
Die zentralen Vollstreckungsgerichte werden zuständig sein für die Verwaltung der Schuldnerverzeichnis-Datenbank und für den Abruf von Vermögensverzeichnissen.
Zuständig werden zukünftig sein:
Baden-Württemberg ~ AG Karlsruhe
Bayern ~ AG Hof
Berlin ~ AG Berlin-Mitte
Brandenburg ~ AG Nauen
Bremen ~ AG Bremerhaven
Hamburg ~ AG Hamburg-Mitte
Hessen ~ AG Hünfeld
Mecklenburg-Vorpommern ~ AG Neubrandenburg
Niedersachsen ~ AG Goslar
Nordrhein-Westfalen ~ AG Hagen
Rheinland-Pfalz ~ AG Kaiserslautern
Saarland ~ AG Saarbrücken
Sachsen-Anhalt ~ AG Dessau-Roßlau
Schleswig-Holstein ~ AG Schleswig
Thüringen ~ AG Meiningen
Dienstag, 11. September 2012
Augen auf beim Leihwagen
Wer bei einem Unfall einen Mietwagen nimmt, kann auf einem Teil seines Schadens sitzen bleiben.
Amtsgericht München, Urteil vom 25.01.2012
Amtsgericht München, Urteil vom 25.01.2012
- 345 C 30646/11 -
AG München zum Ersatz von Mietwagenkosten nach einem Unfall
Dem Marktpreisspiegel Deutschland 2008 des Fraunhofer Instituts ist Vorrang vor der Schwacke-Liste zu geben.
Das ist jedenfalls die Meinung des Amtsgerichts München.
Labels:
Leihwagen,
Verkehrsrecht,
Verkehrsunfall
Mittwoch, 29. August 2012
Clubabend des BPW Mannheim-Ludwigshafen am 04.09.2012
Am
04.09.2012 ab 19.00 Uhr im Augusta Hotel Mannheim, Augustaanlage 43, findet monatliche Clubabend des BPW, Business and Professional Women e. V. , Club Mannheim - Ludwigshafen mit Vortrag statt. Thema des Vortrages: „
Ludwigshafen – Keine Stadt für Frauen“.
Es
referiert Frau Dr. Anette Konrad, Journalistin und Historikerin.
Interessentinnen
sind uns immer willkommen. Gästebeitrag: 12 Euro
Vor
und nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zum gemeinsamen Essen, Austausch sowie
gegenseitigem Kennenlernen.
Dienstag, 21. August 2012
Mieter ist nicht versichert - was nun?
Eine Suchanfrage auf meiner website lautete: Mieter ist nicht versichert - was nun?
Die Rechtslage ist ganz eindeutig: der Mieter haftet für den Schaden, den er - auch fahrlässig - angerichtet hat, auch dann, wenn er keine Haftpflichtversicherung hat.
Der Abschluß einer Haftpflichtversicherung, die auch die Wohnung mit einschließt, ist also immer zu empfehlen.
Rückwärts versichern geht übrigens nie!
Die Rechtslage ist ganz eindeutig: der Mieter haftet für den Schaden, den er - auch fahrlässig - angerichtet hat, auch dann, wenn er keine Haftpflichtversicherung hat.
Der Abschluß einer Haftpflichtversicherung, die auch die Wohnung mit einschließt, ist also immer zu empfehlen.
Rückwärts versichern geht übrigens nie!
Montag, 2. Juli 2012
Trainerinnen für Seminare zum beruflichen Wiedereinstieg von BPW Germany gesucht
Ausschreibung des BPW Germany e.V.
Trainerinnen für Seminare zum
beruflichen Wiedereinstieg und zur familienfreundlichen
Arbeitsgestaltung von Frauen gesucht
Sehr geehrte Business and Professional Women,
BPW Germany wird gemeinsam mit einem Kooperationspartner
eine Seminarreihe zum Thema „beruflicher Wiedereinstieg“ durchführen.
Ziel der Seminarreihe ist, Frauen durch den BPW aktive
Unterstützung bei der Planung des beruflichen Wiedereinstiegs zu bieten und
gleichzeitig eine familienfreundliche Arbeitsgestaltung zu erreichen. Zu diesem
Zweck werden unter unseren BPW-Mitgliedern Trainerinnen gesucht, die Frauen zum
einen in der selbstbewussten Kommunikation und Zielfindung zum beruflichen
Wiedereinstieg trainieren können. Zum anderen sollen innerhalb der Trainings
effektive Maßnahmen zur familienfreundlichen Unternehmensführung vorgestellt
werden. Im Zuge dessen wird der individuelle Bedarf jeder Teilnehmerin
ermittelt, um sie dahin gehend gezielt zu trainieren, diesen individuellen
Bedarf mit den Unternehmen im Rahmen der familienfreundlichen
Unternehmensführung zu verhandeln.
Die Seminarreihe ist über einen Zeitraum von 3 Jahren
angelegt. Für das Jahr 2012 sollen ab Oktober 3 Wochenendseminare stattfinden,
für die Folgejahre 2013 und 2014 sind voraussichtlich weitere 8 Veranstaltungen
pro Jahr geplant, die sich auf das ganze Jahr verteilen werden.
Trainingsinhalte:
• Selbstbewusste
Kommunikation (Selbstbild/Fremdbild – PIE-Modell)
• Selbstbewusstes
Auftreten (Präsentation, Dress Code)
• Erfolgreiche
Gehaltsverhandlungen
• Zielfindung
zum beruflichen Wiedereinstieg
• Arbeitsmodelle
zum beruflichen Wiedereinstieg
• Kontakthalten
mit dem Unternehmen während der Pause
• Maßnahmen
der familienfreundlichen Unternehmensführung
• Individuelles
Coaching der Teilnehmer (zur Familienplanung/zum
Wiedereinstieg)
• Umgang
mit Veränderungen
• Zeitmanagement
Trainingsdauer:
1 bis 2 Tage
Zeitraum der Trainings:
2012: Ab Oktober 3 Wochenendseminare
2013 + 2014: Jeweils 8 Seminare über das Jahr verteilt
Trainerinnenqualifikation:
• Trainerausbildung
(Methodik und Didaktik)
• Erfahrung
im Konzipieren von Seminaren
• Erfahrung
im Kommunikationstraining und Coaching
• sehr
gute Kenntnisse zur aktuellen politischen Landschaft der
familienfreundlichen Unternehmensführung
• BPW-Mitglieder
werden bevorzugt
Wir laden Sie ein, Ihre Bewerbung bis zum 15. Juli 2012
per Email an die Bundesgeschäftsstelle des BPW Germany: info@bpw-germany.de zu senden.
Für Fragen vorab steht Ihnen Johanna Marius
(Ressortleiterin Leadership and Lifelong Learning) gerne telefonisch unter 089
570 6200 oder 0178 872 3988 zur Verfügung.
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen und
Informationen bei:
• Lebenslauf
• Profil
• Referenzen
• Beschreibung
Ihrer Arbeitsweise
• Beschreibung
Ihrer Methoden
• Honorarwunsch
• Ihre
Verfügbarkeit in der Zeit vom 20. August bis 30. November 2012
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Beste Grüße
Henrike von Platen
Präsidentin
Freitag, 15. Juni 2012
Ist Zuverlässigkeit unmodern?
Am 13.06.2012 rief eine neue potentielle Mandantin mit einem kleinen Problem an. Dem Terminwunsch - "sofort" - konnte ich nicht entsprechen. Es wurde daher für heute Nachmittag ein Termin vereinbart. Die Mandantin kündigte an, sich noch anderweit zu bemühen und würde gegebenenfalls absagen. So weit, so gut.
Wer ist heute nicht erschienen und hat auch nicht abgesagt..........?
Warum wundere ich mich nicht darüber? Liegt es vielleicht am Beruf der Dame?
Ob die Lehrerin sonst auch so unzuverlässig ist?
Wer ist heute nicht erschienen und hat auch nicht abgesagt..........?
Warum wundere ich mich nicht darüber? Liegt es vielleicht am Beruf der Dame?
Ob die Lehrerin sonst auch so unzuverlässig ist?
Dienstag, 5. Juni 2012
Schlechtes Benehmen unter Berufskollegen.
Die Industrie- und Handelskammer Rhein Neckar hatte mich als Schlichterin in einem Schlichtungsverfahren zwischen zwei Kaufleuten eingesetzt. Die antragstellende Partei war anwaltlich vertreten.
Auf meine Vorschussanforderung erfolgte keine Reaktion. Die anwaltlich nicht vertretene Partei behauptete, meinen Brief nicht erhalten zu haben. Mein zweiter Brief, an beide Parteien per Einschreiben übersandt, ging nachweislich zu. Zu meiner Überraschung rief nach Ablauf der erneut gesetzten Frist ohne Reaktion die anwaltlich vertretene Partei bei mir an.Der Antragsteller erklärte mir, dass sein Anwalt für ihn keine Zeit gehabt habe und es ihm daher nicht gelungen sei, mit ihm eine weitere Besprechung zu führen. Auch mir gegenüber erfolgte keinerlei Reaktion seitens seines Rechtsanwalts.
Es mag zwischen Anwalt und Partei Gründe für dieses Verhalten geben. Es ist jedoch ein extrem schlechter Stil, dass Anwalt Dr. K. aus Mannheim weder telefonisch noch schriftlich irgendeine Reaktion zeigte und sei es nur um mitzuteilen, dass sein Mandat beendet sei, wovon sein Mandant bisher offensichtlich nicht ausgegangen war.
Die Fälle, in denen Berufskollegen mit der Rakete durch die Kinderstube geflogen sind, nehmen leider zu.
Auf meine Vorschussanforderung erfolgte keine Reaktion. Die anwaltlich nicht vertretene Partei behauptete, meinen Brief nicht erhalten zu haben. Mein zweiter Brief, an beide Parteien per Einschreiben übersandt, ging nachweislich zu. Zu meiner Überraschung rief nach Ablauf der erneut gesetzten Frist ohne Reaktion die anwaltlich vertretene Partei bei mir an.Der Antragsteller erklärte mir, dass sein Anwalt für ihn keine Zeit gehabt habe und es ihm daher nicht gelungen sei, mit ihm eine weitere Besprechung zu führen. Auch mir gegenüber erfolgte keinerlei Reaktion seitens seines Rechtsanwalts.
Es mag zwischen Anwalt und Partei Gründe für dieses Verhalten geben. Es ist jedoch ein extrem schlechter Stil, dass Anwalt Dr. K. aus Mannheim weder telefonisch noch schriftlich irgendeine Reaktion zeigte und sei es nur um mitzuteilen, dass sein Mandat beendet sei, wovon sein Mandant bisher offensichtlich nicht ausgegangen war.
Die Fälle, in denen Berufskollegen mit der Rakete durch die Kinderstube geflogen sind, nehmen leider zu.
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