Dienstag, 6. März 2012

Aufreger der Woche - MVV und ihre unfähigen Mitarbeiter

Laut einer Meldung des SWR 1 am vergangenen Sonntagmorgen erhielt eine alleinerziehende Mutter für ihre 1,5 -Zimmerwohnung von den Mannheimer Verkehrs- und Versorgungsbetrieben ( MVV) eine Nachzahlungsaufforderung von knapp 10.000 Euro für Gas. Die Adressatin nahm es humorvoll, ging von einem Fehler aus und reklamierte. Der Humor verging ihr allerdings, als nach 2 Monaten - trotz mündlicher Zusage, daß die Rechnung korrigiert werde - über genau denselben hohen Betrag eine Mahnung einging. Erst nach 3 Monaten war die Sache für sie  AUSGESTANDEN!
Auf Nachfrage des SWR stotterte der Sprecher etwas von "Mitarbeiterfehlern und optimierungsbedürftigem System".

Man muß sich einmal vorstellen, welche Auswirkungen solche Mitarbeiter- und Systemfehler bei alten Menschen hervorrufen können: Herzinfarkt, Schlaganfall, auch mit tödlichem Ausgang.

Gibt es in diesem behördenähnlichen Betrieb der Stadt Mannheim keine Mitarbeiter, die bei ihrer Arbeit mitdenken, sich verantwortlich fühlen und wenigstens offensichtliche Fehler schnellstmöglich korrigieren? Wieso gibt es keine Plausibilitätskontrollen im Computersystem, die solche horrende Abweichungen von der Norm automatisch aussortieren und einem Mensch aus Leib und Blut zur Kontrolle vorlegen, bevor solche Rechnungen an den Verbraucher versandt werden?

Augenscheinlich arbeiten dort nur Mitarbeiter/innen, die die Baumschule besucht haben und nicht bis drei zahlen können.

Leider äußerte sich der MVV-Sprecher nicht dazu, welche personellen Konsequenzen diese "Fehler" haben werden. Vermutlich keine.........!

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