Donnerstag, 23. Februar 2012

Lange Leitung bei der Rechtsschutz Union II

Wenn erst einmal der Wurm drin ist: Ich hatte hier bereits über die Schnelligkeit der Rechtsschutz Union bei Deckungsanfragen berichtet.

Nachdem die Rechtsschutz Union nach vier Monaten endlich die Deckungszusage für die außergerichtliche Tätigkeit erteilt, sich aber wegen des Zeitablaufs schon herausgestellt hatte, dass außergerichtlich keine Einigung zu erzielen war, habe ich am 30. Januar 2012 um Deckungszusage für das Gerichtsverfahren gebeten und hierzu eine Frist bis zum 8. Februar 2012 gesetzt.

Es wundert mich nicht, dass die Deckungszusage für das gerichtliche Vorgehen heute, am 23. Februar 2012 noch nicht vorliegt. Meine am 6. Februar 2012 übersandte Kostennote wurde aber – dies sei lobend erwähnt – binnen weniger Tage ausgeglichen.

Ich will doch nicht hoffen, dass die Rechtsschutz Union für die weitere Kostenübernahme wiederum vier Monate Zeit benötigt.

Advocard ist Anwalts Liebling

Die Advocard Rechtschutzversicherung wirbt bekanntlich damit, des Anwalts Liebling zu sein. Bei der Vorlage der Mitgliedskarte "hilft der Anwalt sofort."

Heute erschien bei mir ein neuer Mandant, der bei der Advocard rechtsschutzversichert ist. Der Rechtsschutzversicherungsvertrag wurde seinerzeit bei der Volksfürsorge abgeschlossen, die irgendwann einmal von der Advocard Rechtschutzversicherung übernommen worden ist.


Bei der Anfrage, ob Rechtsschutz für den betreffenden Fall besteht, wollte der  Versicherungsnehmer von seiner Versicherung auch wissen, aber er nicht auch eine Mitgliedskarte bekommen kann.

Die Antwort darauf zu seinem und auch meinem Erstaunen: Sein Vertrag stamme ja von der Volksfürsorge und deshalb bekäme er keine Mitgliedskarte.
Es gibt also augenscheinlich zweierlei Kunden bei der Advocard: solche die früher bei der Volksfürsorge versichert waren und solche, die mit der Rechtsnachfolgerin Advocard einen Rechtschutzversicherungsvertrag abgeschlossen haben. Nur Letztere erhalten eine Mitgliedskarte!

Immerhin: Bei den Versicherungsbeiträgen wird nicht zwischen alten und neuen Kunden unterschieden.

Es erübrigt sich jeglicher Kommentar.

Samstag, 4. Februar 2012

Vortrag zum Mentoring am 07.02.2012, 19.00 Uhr beim BPW-Mannheim-Ludwigshafen

Am 07.02.2012 um 19.00 Uhr findet das monatliche Treffen des Business and Professional Women e.V. Club Mannheim-Ludwigshafen im Augusta Hotel Mannheim statt.

Frau Ulrike Kessler spricht im Rahmen des BPW-Germany Mentoring-Programms über die  Voraussetzungen und Vorteile des Mentoring.  Interessentinnen sind willkommen.  Der BPW freut sich über zahlreiche Besucher.

Über den BPW Mannheim- Ludwigshafen e.V.
Der Club Mannheim-Ludwigshafen e.V. ist Teil des Bundesverbands BPW Germany und des
BPW International. Er wurde 1952 gegründet und ist damit eines der ältesten Netzwerke
berufstätiger Frauen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Der BPW Mannheim-Ludwigshafen
zeichnete seitdem für zahlreiche Aktionen rund um die Thematik "Frauen & Beruf"
verantwortlich, unter anderem für die Einführung des Preises „Frauen fördern“. Die Mitglieder
kommen aus Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und dem umliegenden Städten. Der Club ist
durch die Einbindung in den BPW Germany bzw. BPW International sowohl auf nationaler als
auch auf internationaler Ebene vernetzt. Weitere Informationen zum BPW Mannheim-
Bundesweit zählen die Business and Professional Women (BPW) 42 Clubs und rund 2.000
Mitglieder. Der Verband ist in über 80 Ländern vertreten und gilt als eines der größten und
ältesten Frauennetzwerke weltweit. Neben branchen- und berufsübergreifendem Austausch,
beruflicher und persönlicher Weiterbildung sowie Mentoring leistet der BPW Germany politischgesellschaftliche
Lobby- und Projektarbeit. Der BPW genießt Beraterstatus bei den Vereinten
Nationen und beim Europarat. Weitere Informationen unter www.bpw-germany.de,
www.bpweurope.org oder bpw-international.org.

Kontakt
Dr. Hildegard Flach, Vorsitzende BPW-Club Mannheim-Ludwigshafen e.V.
Tel.: 01 70 – 8 17 41 99, E-Mail: hildegard@flach-consulting.de

Montag, 30. Januar 2012

Lange Leitung bei der Rechtschutz Union

In einer Bagatellangelegenheit braucht die Rechtschutz-Union ganze vier Monate für eine Rechtschutzzusage.

Das sollten sich unsere Politiker mal hinter die Ohren schreiben!

„Wie jede Familie, so kann auch jedes Land ein Jahr lang etwas mehr ausgeben als es verdient. Aber Sie und ich wissen, daß, wenn das so weiter geht, am Ende das Armenhaus steht.”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von Franklin Delano Roosevelt (1882-1945), amerik. Politiker, 32. Präs. d. USA (1933-1945), der am 30.01.1882, also heute genau vor 130 Jahren geboren wurde.)

Freitag, 9. Dezember 2011

ADAC Rechtschutz - nicht informierte Mitarbeiter

 Meine genervte Antwort an die ADAC-Rechtschutzversicherung wegen 105 Euro zurückfließender Gerichtskosten:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Schreiben vom 06.12.2011 beweist, daß Sie keine Aktenkenntnis haben. Sie hatten 105 Euro Gerichtskosten verauslagt. Am 11.03.2011 habe ich Ihnen 70 Euro vom Gericht zurückerstattete Gerichtskosten zurücküberwiesen und am 24.11.11 weitere 35,67 Euro ( nicht 35.37 Euro, wie Sie schreiben) -, nachdem ich diesen Betrag habe festsetzen und beitreiben lassen. Die 0,67 Euro sind Zinsen aus den 35 €.

Damit haben Sie erhalten, was Ihnen zusteht. Das sinnlose Anwaltsbeschäftigungsprogramm durch Anfragen nicht informierter Mitarbeiter der ADAC-Rechtschutzversicherung hat damit ein Ende. Weitere Anfragen werde ich nicht beantworten."

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Rechtsschutzversichert? Hoffentlich nicht bei der Rechtsschutz Union!

Im September 2011 erscheint eine Mandantin, die mir als Rechtsschutzversicherung die Alte Leipziger nennt. Meine  Rechtsschutzanfrage an die Alte Leipziger per E-Mail vom 7. September 2011 enthält Unterlagen und eine Sachverhaltsdarstellung. Am 8. September 2011 meldet der elektronische  Posteingang der Alten Leipziger,  dass meine E-Mail gelesen wurde. Nachdem ich von der Versicherung nichts hörte, habe ich am 07.10.2011 dort angerufen. Hierbei teilte man mir mit, dass zur Abwicklung der Schadenservice der Rechtsschutz Union zuständig sei. Eine Weiterleitung meiner E-Mail vom 7. September 2011 sei nicht erfolgt. Ich habe daraufhin den gesamten Vorgang per E-Mail am 07.10. an die Rechtsschutz Union übersandt. Bereits am 10. Oktober 2011 ging ein Brief der Rechtsschutz Union ein. Die darin gestellten Fragen habe ich am 18. Oktober beantwortet. Am 20. Oktober stellte die Rechtsschutz Union die Frage nach Unterlagen und welche Einwände die Gegenseite erhoben hätte (die Unterlagen waren Bestandteil meiner E-Mail vom 7. Oktober mit einer ausführlichen Sachverhaltsdarstellung). Der Sachbearbeiter hätte den Vorgang nur lesen müssen. Wegen Urlaubes konnte ich die neuerliche Anfrage der Rechtsschutz- Union erst am 10.11.2011 beantwortet. Daraufhin kam ein Schreiben vom 14.11.2011 mit dem Hinweis, das Schreiben vom 20. Oktober sei noch nicht erledigt. Der neue Sachbearbeiter hatte den Vorgang also auch nicht gelesen. Aus diesem Grunde habe ich die Geschäftsführung der Rechtsschutz Union Schaden GmbH mit Schreiben vom 17. November gebeten, sich des Vorganges nunmehr anzunehmen und dabei die Frage gestellt, ob die Mitarbeiter des Lesens und des Denkens fähig seien. Die Frist zur Beantwortung und Erteilung der Deckungszusage bis zum 23.11.2011 ist erfolglos  abgelaufen. Wir haben heute den 1. Dezember 2011. Es sind also fast 3 Monate verstrichen. Von Service keine Spur!

Diese Versicherung braucht kein Mensch!